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Geschrieben von Stephan Kurz
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Donnerstag, 13. August 2009 |
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Die Universität Wien weist darauf hin, dass sie seit diesem Sommer unter http://gedenkbuch.univie.ac.at/ eine Datenbank mit Informationen zu Opfern des Nationalsozialismus an der Universität Wien insbesondere im Jahr 1938 betreibt. Das Gedenkbuch umfasst derzeit rund 2.200 Namen und Kurzbiografien von Betroffenen – Lehrende und Studierende, als Jüdinnen/Juden und/oder aus politischen Gründen Verfolgte, Vertriebene und Ermordete. […] Trotz intensiver wissenschaftlicher Recherchen ist diese Online-Datenbank kein abgeschlossenes Werk, sondern befindet sich in einem offenen Forschungsprozess, der in der Zukunft hoffentlich auch die Namen jetzt noch nicht bekannter und genannter Opfer des Nationalsozialismus zu Tage fördern wird, und sie damit Teil dieses Gedenkbuches werden lässt. Das Projekt wird über den engen AdressatInnenkreis von HistorikerInnen auch jene interessieren, die sich mit der eigenen Fachgeschichte auseinandersetzen. Ein weiterer Anknüpfungspunkt zum Thema Doktorat: 1938 erkannte die Universität zahlreichen AbgängerInnen der Institution ihre Doktorate aufgrund ihrer Herkunft ab (dies wurde erst viel später behoben) — Die BetreiberInnen der Datenbank sind auch über weitere Hinweise zu noch nicht erfassten Opfern dankbar.
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