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Geld für Doktoratsabschlüsse? |
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Geschrieben von ÖH Doktorat
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Donnerstag, 5. Jänner 2006 |
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Ein Teil des Budgets wird in Hinkunft nach einer Formel aus mehreren Indikatoren, unter anderem aus der Anzahl der Doktoratsabschlüsse berechnet - dies kann für Bemühungen um eine Verbesserung der Bedingungen für Doktoratsstudierende und einer Qualitätssteigerung hinderlich sein, wie Christiane Spiel in einem Kommentar im Standard
mit dem Titel Qualitätskontrolle aus der Retorte? richtig schreibt: Derzeit versuchen österreichische Universitäten durch die Einrichtung von Doktorandenkollegs, u. a. an der Universität Wien, den Anschluss an den angloamerikanischen Raum zu erreichen. Das bedeutet von der Intention her weniger Doktoranden (zumindest in Fächern wie der Psychologie), jedoch eine deutlich bessere Ausbildung für diese und ihren Einbezug in die Forschung der Universität. Mit dem Indikator "Anzahl an Doktoranden" komme ich als Dekanin jedoch in das Dilemma: weniger Geld oder bessere Ausbildung und höhere Qualität?
Nur: Das Ziel ist nicht so simpel Anschluss an den angloamerikanischen Raum zu finden, dort ist auch nicht alles so viel besser, das Ziel soll sein, für Europa und Östereich das beste System der Doktorandenausbildung zu erreichen; durchaus aus Beispielen angloamerikanischen Raum lernen, aber nicht alles zu übernehmen.
Siehe auch: Doktorat ist Forschung, nicht intensives Präsenzstudium {moscomment}
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