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UG Novelle 2009 - Fortschritt nicht erkennbar |
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Geschrieben von doktorat.at
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Donnerstag, 2. Juli 2009 |
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Nach monatelangen Geheimverhandlungen ist er da – der Regierungsentwurf für eine Änderung des Universitätsgesetzes. Das Gesprächsangebot von doktorat.at als Interessensvertretung der DoktorandInnen und JungwissenschafterInnen wurde unverständlicherweise nicht angenommen. Demgemäß sieht leider auch das Ergebnis aus: Bei Vielem können wir keine Verbesserung erkennen, sondern unnötige Einschränkungen (etwa Zulassungsbeschränkungen) oder Verwässerung (z.B. weniger internationale GutachterInnen bei Kommissionen), anderes kommt ohne Plan aus dem Nichts (z.B.: PhD ohne Master), während von vielen Seiten geforderte Maßnahmen ausblieben (mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten und Feedbackstrukturen für wissenschaftliche MitarbeiterInnen, Stärkung der frühen wissenschaftlichen Unabhängigkeit von post-docs, Überdenken der Habilitation); positive Ansätze zu Verbesserungen (etwa bei Stellenausschreibungen) gehen in diesem allgemeinen Trend leider unter. doktorat.at wird sich weiterhin konstruktiv-kritisch äußern und Vorschläge einbringen – mit der Hoffnung auf mehr Resonanz von Seiten der Politik.
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