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eurodoc 2010 March 11-15 Vienna
Entscheidungshilfe für 15.000 Doktoratsstudierende bei ÖH Wahl.
Geschrieben von ÖH Doktorat   
Freitag, 20. Mai 2005
Doktorats-Studienvertreter präsentieren Befragung der ÖH Fraktionen zum Thema "Doktorat".
Die Situation der Doktoratsstudierenden ist in vielerlei Hinsicht verschieden zu der Situation der anderen Studierenden an österreichischen Universitäten. Mit rund 15.000 Studierenden ist diese Gruppe allerdings eine ernst zu nehmende Minorität. Als Studierende sind Doktoranden und Doktorandinnen Mitglieder der Österreichischen HochschülerInnenschaft und somit ebenso wahlberechtigt.

Zugleich wollen Doktoratsstudierende auch um die Positionen der
wählbaren Fraktionen bescheid wissen. In den kommenden Monaten und
Jahren werden einige wichtige Weichenstellungen für das
Doktoratsstudium getroffen, und die ÖH kann darin eine wichtige und
bedeutende Rolle spielen. Die aktiven und unabhängigen
Studienrichtungsvertretungen des Doktorats an der Uni Wien und an der
TU Wien haben daher einen Fragenkatalog ausgearbeitet und an alle
Fraktionen der ÖH . Bundesvertretung übersendet.

Allgemein wird in allen eingelangten Antworten die Notwendigkeit
einer besseren Vernetzung der Studienvertreter für das Doktorat und
der Bundesvertretung gesehen. Allerdings werden von den Fraktionen
jeweils unterschiedliche Konzepte genannt, dieses Ziel zu erreichen.
Eine unterschiedliche Schwerpunktsetzung ist auch bei sozialen Themen
zu bemerken, aber auch die Stellung des Doktorat im Schnittpunkt
zwischen Studium und Forschung wird leicht unterschiedlich bewertet.

In den Rückmeldungen besteht Konsens in der Ablehnung von
Zugangsbeschränkungen. Erfreulich ist weiters, dass eine verstärkte
Mitwirkung der ÖH bei der EURODOC, der Europäische Vereinigung für
Doktoratskandidaten und jungen ForscherInnen befürwortet wird, denn
die Auswirkungen der Entwicklungen auf Europäischer Ebene werden in
Zukunft an Bedeutung gewinnen.

Die aktiven und unabhängigen Studienrichtungsvertretungen des
Doktorats an der Uni Wien und an der TU Wien erhoffen sich, dass
diese Befragung eine wertvolle Wahlentscheidungshilfe für die
Doktoratsstudierenden in Österreich darstellt.
 
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