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16.–18. Nov. 2007, Mariazell Leitung: Helga Aichmaier, Wolfgang Eppenschwandtner Der Titel des Workshops wurde ausgewählt in Anlehnung an eine prominente Empfehlung, was ein/e gute/r PhD-Student/in zu leisten hätte (Nature, Vol. 441). Das in diesem Artikel transportierte Zerrbild von angestellten PhD-StudentInnen, die sich Tag und Nacht ohne administrative Pflichten und ohne Privatleben nur der Forschung widmen steht in scharfem Kontrast zur Situation der überwiegenden Anzahl der DoktorandInnen in Österreich.
In diesem Sinne wurde die derzeitigen Rahmenbedingungen für DoktorandInnen in Österreich diskutiert und Trends der letzten Zeit analysiert. Nach einem Referat über „strukturierte“ Doktoratsprogramme – von Doktoratskolleg bis zu Graduiertenzentrum wurde eine Themensammlung erstellt. Ziel des Workshops war die Erstellung eines Informationsartikels über Organisationformen für Doktoratsprogramme in Österreich. Dieser Text wird LeserInnen des Ratgebers „Erfolgreich promovieren“ als zusätzliche detaillierte Informationsquelle über derzeitige Lage und Trends im Bereich der Förderung des ForscherInnennachwuchses zur Verfügung stehen. Durch die Einbindung in den StudierendenvertreterInnenkongress konnten sich auch interessierte Diplomstudierende über die Aktivitäten von doktorat.at informieren. Im Laufe des Workshops offenbarte sich einmal mehr die Komplexität des Themas. So wurde herausgearbeitet, wo Unterschiede zwischen den Disziplinen und Universitäten inhärent sind und wo sie bloß auf Traditionen beruhen. Hier zeigt sich die Stärke von doktorat.at: Durch die Breite der Expertise aus den Studienvertretungen für Doktorat verschiedenster Fachrichtungen und Universitäten kann ein kohärentes Bild nach Außen vertreten werden. |