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eurodoc 2010 March 11-15 Vienna
Forscher/innen ohne Grenzen: 1.7.2006,18:00
Geschrieben von ÖH Doktorat   
Mittwoch, 28. Juni 2006
Der Verein Researchers without Borders will die prekäre Situation von hoch qualifizierten Asylbewerber/innen und Flüchtlingen in Österreich verbessern und sie bei der Integration in den Arbeitsmarkt und die Scientific Community unterstützen. Einladung zum Gründungsfest

Gerne unterstützen wir diese Initiative mit einer Ankündigung:

Am Samstag, den 1. Juli feiert der Verein mit einem Straßenfest vor der Karlskirche seine Gründung. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen, mit uns zu feiern!

Programm:
      18.00 Uhr Eröffnung, Begrüßung & Vorstellung des Vereins
ab 19.00 Uhr Open-air-Konzert der CAPTAIN NEMO MUSIC BAND in Kooperation mit Kiosko Calypso
ab 22.00 DJ-Line und Cocktails


Fremde Wissensgesellschaft

Mit Wissensgesellschaft verbindet man meist Forscher/innen, die um den Globus reisen, um Vorträge zu halten. Manche Wissenschafter/innen reisen jedoch unter prekären Umständen: Sie fliehen vor Krieg und existenzieller Not, vor politischer Verfolgung und Rassismus. Einige von ihnen befinden sich als Asylwerber/innen oder Flüchtlinge auch in Österreich. Durch das Arbeitsverbot während des Asylverfahren bleibt wissenschaftliche und andere hoch qualifizierte Arbeit, die ganz wesentlich auf kontinuierlicher
Weiterbildung und dem Austausch mit Fachkolleg/-innen basiert, ungenutzt und verkümmert im Exil.

Neben den Belastungen durch das Asylverfahren und das Flüchtlingsdasein (Neu- Orientierung, Sprachbarrieren, mangelnde Erfahrung am österreichischen Arbeitsmarkt, Sich-Fremd-Fühlen etc.) bedeutet die oft jahrelange Unterbrechung des Zugangs zum eigenen Fachbereich und der wissenschaftlichen Community zusätzlich soziale und berufliche Isolation. Einmal vom Forschungsfeld abgeschnitten, schaffen es die wenigsten, sich wieder als Wissenschafter/-innen zu etablieren. Qualifikationen zum Durchbruch helfen! Bislang existierte keine Beratung und Unterstützung für hoch qualifizierte Asylwerber/-innen und anerkannte Flüchtlinge. So liegen wissenschaftliche Forschung, Qualifikationen und spezifische Berufserfahrungen im Asylabseits brach und bleiben auch ungenützt für die Gesellschaft.

Siehe:
http://www.researcherswithoutborders.at
 
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