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eurodoc 2010 March 11-15 Vienna
Bericht vom doktorat.at-Workshop in Reichenau
Geschrieben von ÖH Doktorat   
Montag, 16. März 2009
Workshop Doktorat.at, Reichenau, 13.–15. März 2009

Während des zweieinhalbtägigen Workshops wurden nach einer Vorstellungsrunde zunächst alle teilnehmenden Studienvertreterinnen und -vertreter sowie andere Interessierte eingeladen, die aktuelle Situation in Bezug auf das Doktoratsstudium an den jeweiligen Universitäten bzw. Fakultäten vorzustellen und relevante Problemfelder aufzuzeigen und einer vertiefenden weitergehenden Diskussion zuzuführen. Vertretene Universitäten waren: Technische Universität Wien, Technische Universität Graz, Universität Graz, Universität Klagenfurt und Universität Wien. Hier konnte ein wertvoller Erfahrungsaustausch nicht nur zwischen den Universitäten, sondern auch zwischen Disziplinen, Generationen von Studienvertreterinnen und -vertretern und einer weiteren vertretenen Institution, dem Graduiertenzentrum Sozialwissenschaften der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Wien, angeregt werden.

Darauf aufbauend konnten Gemeinsamkeiten identifiziert und spezifische Diskussionsthemen gefunden werden, die den weiteren Verlauf des Workshops bestimmten. Der Wissensstand der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte dadurch eruiert werden und glich sich im Laufe des Workshops zunehmend an. Besondere Aufmerksamkeit wurde auf die Nachhaltigkeit, d.h. die über das Seminar hinausgehende Planung von weiteren doktoratsspezifischen Aktivitäten innerhalb der in der ÖH organisierten Vertretung, aber auch darüber hinaus, gelenkt.

Konkrete Diskussionspunkte waren:
- Doktoratsstudienvertretungsarbeit
- Vorbereitung auf die ÖH-Wahlen 2009
- Juristische Fortbildung (UG 2002, Satzungen, HSWO)
- Curricularentwicklung und derzeitiger Stand an den einzelnen Universitäten
- UG 2002-Novelle
- Konferenz Eurodoc 2010
- Europäische Dokumente wurden besprochen: Europäische Charta für Forscher(innen) und Verhaltenskodex für die Einstellung von Forscher(inne)n, Dokumente des Bologna-Prozesses unter Bezugnahme auf das Doktorat
- Vorbereitung eines doktorat.at-Workshops in Graz nach der ÖH-Wahl 2009
- Die Abhaltung eines Gender-Seminars speziell im Doktoratsbereich wurde angedacht.

Im Rahmen eines Open Space zum Themenbereich Doktorat und Finanzierung wurden am Samstagabend zunächst einige relevante Webseiten präsentiert und besprochen, dann insbesondere auf Fragen der im Rahmen des Open Space Interessierten von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Workshops eingegangen. Hier konnte weiterer Austausch auch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattfinden. Das Seminar hatte insofern viele Ergebnisse.

Rückmeldungen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden am Schluss des Workshops in einer Feedbackrunde gesammelt. Das Feedback war durchgehend positiv: So wurde angegeben, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue Ideen und Impulse für ihre zukünftige Arbeit als Studienvertreterinnen und -vertreter und einen Überblick über wichtige europäische Dokumente gewonnen haben.

Insgesamt kann also ein positives Resümee über das Seminar gezogen werden. Doktorat.at und die diesjährigen Trainer des Workshops freuen sich bereits auf das nächste Seminar!
 
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