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eurodoc 2010 March 11-15 Vienna
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Wien als Stadt der Wissenschaft

Mit der Wiener Strategie für Forschung, Technologie und Innovation der positioniert sich die Wien als Stadt der Wissenschaft. doktorat.at weist in einem Empfehlungspapier auf Präzisierungsbedarf. Konkrete Vorschläge betreffen die Weiterentwicklung und erfolgreiche Umsetzung der vorliegenden  Strategie.
Im Bereich Humanressourcen wird die Notwendigkeit einer genaueren Definition von „Doktoratsfellowships“ und deren finanzielle, soziale und infrastrukturelle Absicherung betont. Zusätzlich zum inhaltlichen Austausch von JungforscherInnen der grenzübergreifenden Wissenschaftsregion CENTROPE durch Summer Schools sollte die Wiener Strategie ein breites, fächerübergreifendes Angebot an Seminarveranstaltungen fördern, das in die fruchtbare Bündelung von Einzelprojekten in gemeinsamen Forschungsteams münden könnte.
Wir schlagen vor, dass Wien eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung der „Europäischen Charta für Forscher“ einnimmt, und sich so als Standort mit attraktiven, motivierenden Arbeitsbedingungen für ForscherInnen einmalig positioniert. Wien ist beliebte Konferenzstadt – in der FTI-Strategie wird dieses kostbare Potential überraschenderweise nicht erwähnt. doktorat.at schlägt vor, Strategien zu erarbeiten, wie insbesondere NachwuchsforscherInnen von derartigen Konferenzen bestmöglich profitieren können.

http://www.doktorat.at/file/WienerWissenschaftsstrategie.pdf 

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 22. März 2008 )
 
Standpunkte zur Zukunft des Doktorats im Europäischen Kontext

Eine explorative Befragung unter Doktoratsstudierenden verschiedenster Fachrichtungen bildete die Grundlage dieses Positionspapiers. Der Beitrag der DoktorandInnen zur nationalen Positionierung zu Doktoratsprogrammen 2004 zeigt in 6 Kernpunkten (Struktur, Aufwertung der Stellung der DoktorandInnen, Zugangsbedingungen, Soziale Dimension, Qualitätssicherung, Sonstiges) Trends für Zukunft des Doktorats in Österreich auf: So soll vermehrt auf Teambetreuung sowie Förderung und Anerkennung der Teilnahme an Konferenzen, Summer Schools, Workshops und dergleichen statt konventioneller Lehrveranstaltungen gesetzt werden. Themen wie Mobilität und Veröffentlichung als geförderter Regelfall (nicht Pflicht, ansonsten kann es zu unverschuldeten Verzögerungen und Nachteilen bei Innovationsschutz kommen) werden genauso angeschnitten wie Qualitätssicherung: vorgeschlagen wird unter anderem Evaluation durch Beobachtung von Karriereverläufen von AbsolventInnen,  externe Begutachtung und der Aufbau einer europäischen Dissertationsdatenbank.

http://www.doktorat.at/file/zukunft_dr_at_oeh.pdf 

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 22. März 2008 )
 
Einbindung in die Scientific Community - Zukunft DOC

DoktorandInnen, die keinen ständigen Arbeitsplatz am Institut haben, werden, bewusst oder unbewusst, oft nicht als volle Mitglieder der akademischen Institution gesehen und nicht in die vielzitierte Scientific Community eingebunden. Hier stellen wir Maßnahmen vor, die ohne großen administrativen Aufwand und ohne zusätzliche finanzielle Mittel realisiert werden können. Warum sind nicht alle DoktorandInnen auf den Institutswebseiten zu finden? Warum erhalten sie keine E-Mail-Adresse, die gleichartig mit allen anderen ForscherInnen ist? Allen DoktorandInnen soll eine klare Affiliation zur Forschungsinstitution zugestanden werden. Der zweite Teil beschäftigt sich mit Foren für NachwuchsforscherInnen, in denen sie sich gegebenenfalls auch ohne arrivierte ForscherInnen austauschen können. Das Papier entstand in Zusammenarbeit mit dem StipendiatInnenklub der ÖAW.

http://www.doktorat.at/file/EinbindungScientificCommunity.pdf 

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 22. März 2008 )
 
Exzellenzinitiative und DoktorandInnenzentren

Der Vorschlag einer Exzellenzinitiative in Österreich zielte darauf ab, kompetitiv einzelne Institute/Bereiche als Exzellenzcluster besonders zu fördern und in diesen Bereichen auch „doctoral schools" einzurichten. Das Positionspapier hinterfragt den Begriff Exzellenz, weist den FWF darauf hin, dass mit Begriffen wie „Schüler“ und „Schulklasse“ exzellente NachwuchsforscherInnen nicht gerade angezogen werden. Im Detail wird auf das Konzept der „DoktorandInnenschulen“ eingegangen und doktorat.at schlägt vor, „doctoral schools“ offen zu halten und auch Foren für NachwuchsforscherInnen (gegebenenfalls auch ohne arrivierte ForscherInnen) einzurichten. Genauso wird auf breiter angelegte Strukturen wie etwa Graduiertenzentren hingewiesen.

http://www.doktorat.at/file/exzellenz_doktorat.at_fin.pdf

 

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 3. Juni 2008 )
 





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