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Geschrieben von Stephan Kurz
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Montag, 9. Jänner 2006 |
Plagiat ist die wissentliche Verwertung der Ergebnisse anderer zu eigenen Zwecken, ohne die Quellen offenzulegen – Aneignung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Ausgabe derselben als eigene. Plagiate hat es immer gegeben, allerdings hat sich im Zeitalter des Copy and Paste sowohl die Verwendung fremder Ergebnisse als auch die Aufspürbarkeit derartiger Aneignungen erleichtert. Viele Universitäten und Forschungseinrichtungen ergreifen in letzter Zeit Gegenmaßnahmen, der Markt für Anti-Plagiats-Software hat sich dramatisch vergrößert. Wissenschaftliche Redlichkeit ist einer der Grundpfeiler jeder akademischen Arbeit und sollte allen DissertantInnen selbstverständlich sein.
Jüngst ist eine interessante kanadische Studie zur Plagiatsfrage online veröffentlicht worden:
Lorie A. Kloda und Karen Nicholson: Plagiarism Detection Software and Academic Integrity: The Canadian Perspective (In: Proceedings Librarians’ Information Literacy Annual Conference [LILAC]) (PDF)
Weitere Resourcen: Das Editor-Blog beschäftigt sich u.a. mit Plagiaten im kulturwissenschaftlichen Bereich, siehe http://www.kakanien.ac.at/weblogs/editor/1125411686
Der Wikipedia-Eintrag zu Plagiat liefert weitere Links und Begriffsbestimmungen.
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