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Mittwoch, 3. März 2010 |
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Die Aktion Österreich - Slowakei bietet österreichischen Doktoratsstudierenden die Möglichkeit, in Bratislava an einem 2-tägigen Workshop zu Präsentationstraining und Proposal Writing teilzunehmen. Der Workshop wird auf Englisch abgehalten und von einer Kommunikationsexpertin begleitet. Nähere Informationen zum Programm, die Teilnahmebedingungen und die Anmeldungsformulare finden Sie unter www.aktion.saia.sk unter "Trainings für PhD-Studierende". |
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Samstag, 21. Feber 2009 |
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Die Jahreskonferenz von Eurodoc, des Europäischen Verbands der NachwuchsforscherInnen findet dieses Jahr in Wien statt. Am 12. und 13. März finden öffentliche Diskussionen, Vorträge und Workshops sowie eine Messe mit Informationen zu Karrieremöglichkeieten statt, danach folgt die Generalversammlung von Eurodoc. Weitere Informationen sowie das vorläufige Programm finden Sie auf der Konferenzwebseite http://eurodoc2010.doktorat.atDie Registierung ist bereits geschlossen, aufgrund der beschränkten Kapazität des Plenarsaals (180 Personen) können keine Personen mehr aufgenommen werden; allerdings gibt es eine Warteliste. HelferInnen für die Konferenz (On-site Registrierung, Leitsystem, Betreuung der Räume, etc) werden noch gesucht. |
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Donnerstag, 29. Oktober 2009 |
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Die laufende Protestbewegung der Studierenden hat die Universitätspolitik wieder wachgerufen und Problemfelder aufgezeigt. Aus diesem Anlass halten wir fest:
Gerade für die Forschung ist es wichtig, dass Universitäten nicht nur als Stätten der Ausbildung in Richtung eines engen Berufsprofils begriffen werden. Innovation im Sinne von "großen Sprüngen" kann nur aus einer kreativen Atmosphäre mit wissenschaftlichen Freiräumen kommen. Studierende müssen auch mit alternativen Zugängen konfrontiert werden. Daher muss den von kurzfristigen Partikularinteressen getriebenen Tendenzen der Verschulung und einer falschen Interpretation des Bologna-Prozesses entgegengewirkt werden.
Eine partizipative, demokratische Universität ist wichtig im Sinne einer besseren Organisation der Universitäten. Warum gerade bei der Entwicklung der internen Organisation der Universitäten auf Expertise und Feedback der Studierenden und MitarbeiterInnen (und besonders der NachwuchsforscherInnen) verzichten, wo sie doch die Entwicklungen und Abläufe aus der direkten Erfahrung besser kennen als einzelne Leitungsträger oder gar Universitätsräte?
Angemessene und transparente Finanzierung der Universitäten muss vorrangiges Ziel werden. Gerade in der Doktoratsphase sind Studiengebühren sachlich nicht nachvollziehbar; die derzeitige Regelung führt nur zu Verwaltungsaufwand. doktorat.at hat sich immer gegen die Präkarisierung der Forschung eingesetzt. Kurzzeitverträge, fehlende Karriereperspektiven, Teilzeitabgeltung für Vollzeitjobs sind unschöne Realität. Bedenklich finden wir, dass diese Tendenzen gerade an öffentlichen Einrichtungen immer mehr zur Praxis werden. Deklarationen wie die Europäische Charter für Forscher, zu der sich auch Österreich bekennt, dürfen nicht nur gedrucktes Papier und leere Worte bleiben - dabei geht es um die Zukunftsausrichtung und Attraktivität der Forschung in Österreich.
Wir empfehlen daher der neuen Wissenschaftsministerin bzw. dem neuen Wissenschaftsminister, das Engagement der Studierenden als Chance zu begreifen und zum Anlass zu nehmen einen Reflektionsprozess in der Universitätspolitik einzuleiten. Wir sind bereit dazu. |
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Donnerstag, 2. Juli 2009 |
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Nach monatelangen Geheimverhandlungen ist er da – der Regierungsentwurf für eine Änderung des Universitätsgesetzes. Das Gesprächsangebot von doktorat.at als Interessensvertretung der DoktorandInnen und JungwissenschafterInnen wurde unverständlicherweise nicht angenommen. Demgemäß sieht leider auch das Ergebnis aus: Bei Vielem können wir keine Verbesserung erkennen, sondern unnötige Einschränkungen (etwa Zulassungsbeschränkungen) oder Verwässerung (z.B. weniger internationale GutachterInnen bei Kommissionen), anderes kommt ohne Plan aus dem Nichts (z.B.: PhD ohne Master), während von vielen Seiten geforderte Maßnahmen ausblieben (mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten und Feedbackstrukturen für wissenschaftliche MitarbeiterInnen, Stärkung der frühen wissenschaftlichen Unabhängigkeit von post-docs, Überdenken der Habilitation); positive Ansätze zu Verbesserungen (etwa bei Stellenausschreibungen) gehen in diesem allgemeinen Trend leider unter. doktorat.at wird sich weiterhin konstruktiv-kritisch äußern und Vorschläge einbringen – mit der Hoffnung auf mehr Resonanz von Seiten der Politik. |
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Dienstag, 16. Juni 2009 |
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Von Anfang Dezember 2008 bis Ende Mai 2009 führte Eurodoc die erste europaweite Umfrage unter DoktorandInnen durch. Die Ergebnisse der Erhebung werden Eurodoc bei der Aufgabe helfen, sich für bessere Bedingungen für NachwuchsforscherInnen einzusetzen. Mit dem Abschluß der Erhebungsphase liegt nun ein umfangreiches Rohdatenmaterial zur Situation der DoktorandInnen in Europa vor. Für die Analyse spezieller Themenfelder (etwa: Gender, Mobilität,...) sowie für detailliertere vergleichende Beschreibungen bezüglich disziplinenspezifische oder nationale Besonderheiten können sich auch noch weitere ForscherInnen beteiligen. |
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Montag, 18. Mai 2009 |
Nach dem die Finanzierung des FWF zumindest für dieses Jahr endlich klar ist, "nimmt der FWF das Kerngeschäft wieder auf", die schon lange geplante jährliche Anpassung der Gehälter soll nach Angaben des FWF auch kommen. Allerdings: Mit Verzögerung (also ab 1. Juni) und nicht rückwirkend. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, wieso Angestellte von FWF-Projekten für die Monate Jänner bis Juni eine "Null-Lohnrunde" hinnehmen sollen, und damit benachteiligt werden gegenüber KollegInnen, die genausoviel Arbeit leisten, aber über andere Mittel angestellt sind. |
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Dienstag, 12. Mai 2009 |
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Nach dem in diesem Artikel beschriebenen Vorgehen ist am 11. Mai 2009 ein Mitteilungsblatt veröffentlicht worden, es enthält die ab Herbst gültigen Doktorats- und PhD-Curricula an der Universität Wien sowie einen Rektoratsbeschluss, neue SPLs zur Betreuung der Curricula zu schaffen. Siehe die Tabelle im vollen Artikel oder http://www.univie.ac.at/mtbl02/?t=0;f=Mitteilungsblatt;datum=20090511. |
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Montag, 11. Mai 2009 |
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Das CERN ist ein Vorzeigeprojekt internationaler Forschungskooperation. Nun will Österreich (d.h. das Ministerium für Forschung und Wissenschaft) als einziges Land ganz unvermittelt aussteigen. Im CERN sind und waren viele österreichische NachwuchsforscherInnen tätig - die Investition ist keine Einbahnstraße, die Wichtigkeit von CERN für Österreich hat Minister Hahn noch letztes Jahr selbst hervorgehoben ... Auf http://sos.teilchen.at/ gibt es die Möglichkeit, aktiv zu werden. |
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Samstag, 18. April 2009 |
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DoktorandIn und noch nicht an der Eurodoc Umfrage teilgenommen? Bis Ende Mai hast du noch die Möglichkeit, Eurodoc, der Europäischen DoktorandInnenvereinigung zu unterstützen: Auf http://www.doktorat.at/survey warten Fragen zu Mobilität, Karriereverlauf, akademisches Umfeld etc. auf deine Antwort! |
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Freitag, 3. April 2009 |
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Eurodoc hat heute zwei Presseaussendungen zur Konferenz in Banská Bystrica veröffentlicht, eine zur Konferenz sowie eine weitere zur Eurodoc-Generalversammlung. Die Texte folgen im vollen Eintrag, hier sind schon mal Links zu den PDF-Versionen: Konferenz (PDF) und General Assembly (PDF). |
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Freitag, 20. März 2009 |
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Es ist soweit: Der Jahresbericht 2008 von Doktorat.at ist fertig. Er wird in den nächsten Tagen teils ausgedruckt, teils elektronisch verschickt. Für alle, die ihn jetzt schon lesen wollen: Hier ist das PDF. Der Jahresbericht ist auch in einer höher auflösenden Druckversion (ca. 5,3MB) verfügbar. |
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